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„AdActA?“ – Systemische Lösungen für die Kreuzfrage Ihres Büros

2005

Cross-Crucifix-System Office Art
Passion Art
Interactive Art
File Art
Deconstruction Art
Re-Inscription Art
Infiltration Art

Der Entwurf wurde konzipiert und umgesetzt anlässlich des
Künstlerwettbewerbes des Dombergmuseums Freising 2005:
„Kreuz und Kruzifix: Ein Kreuz für das 21. Jh – ein Kreuz für ein Büro“
– Ausstellungen:
05.11.2006 – 17.04.2007 im Dommuseum, Freising
14.07.2007 – 15.10.2007 im Kloster Hegne, Allensbach
28.02.2014 – 18.05.2014 im Diözesanmuseum Bamberg
24.02.2024 – 14.05.2024 im Diözesanmuseum Bamberg (Nur das originale Kreuzobjekt) innerhalb der Ausstellung 1000 Jahre nach Heinrich II – Begegnungen von Edelstein und Kettensäge
– Kataloge:
„Kreuz und Kruzifix: Ein Kreuz für das 21. Jahrhundert“, Band 41 des Diözesanmuseums Freising
„AdActA? – Systemische Lösungen für die Kreuzfrage Ihres Büros.“ 2014, Edition Länger, Hamburg
„Kreuze“ – Veröffentlichungen des Diözesanmuseum Bamberg, Band 33, 2024

 

Text zum systematischen Aktenkreuz hier als PDF  (empfohlen)
und auf der Seite unterhalb der Galerie

 

 

 

„AdActA?“ – Systemische Lösungen für die Kreuzfrage Ihres Büros.

Ein Kreuz und Kruzifix für ein Büro des 21. Jahrhunderts wurde angefragt.

Bei dem Versuch allerdings, ein Kreuz für ein Büro des 21. Jahrhunderts zu konzipieren, kam ich zu dem Gedanken, daß es sich heutzutage nicht nur um ein Kreuz handeln darf, sondern es muss ein ganzes Kreuz-/Kruzifix-Büro-Systemgeschaffen werden: das würde der Gegenwart und dem Ort des Büros entsprechen; herrschen nicht in der Bürowelt des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts Systeme und „Systemlösungen“ vor?

Im zeitgenössischen Büro bildet meist ein Büromöbel-System die Einrichtung, erweitert um ein Telekommunikationssystem. Und als Herzstück ein Computersystem mit dem das Büro seiner eigentlichen Aufgabe nachkommt: Systeme zu verwalten. (Ob in der Wirtschaft, in Bereichen der Fabrikation, in der Logistik, in Versicherungen, im Finanzsektor oder in der Verwaltung von Staat oder auch der Kirche: Systeme.)

Aus diesem Geiste heraus habe ich nun auch ein Kreuz-/Kruzifix-Büro-System geschaffen, bestehend aus Materialien/Dingen, die dem Büroleben entnommen sind: Aktenordner. Auch wenn der Gebrauch dieser Gattung einmal „wegdigitalisiert“ werden wird, bleibt es als Symbol weiterhin von Bestand. Ein Aktenordner-Kreuz für ein Büro eben.

Oft (nicht immer) bietet ein System die Möglichkeit der Wahl, „AdActA?“ macht Auswahl möglich:

– In einem hippen Büro will man sich nicht irgendeinwann einmal ein Kreuz (figurfreie Form) oder ein Kruzifix (mit darauf befindlicher Christusfigur) für sein Büro gewählt haben – und das war’s dann?! – Heute will man im Prozess sein, Ressourcen zur Verfügung haben für diese oder jene Wahlmöglichkeit. Zum Beispiel, zwischen Kreuz oder Kruzifix zu wählen, täglich, stündlich!

– Auch das Kirchenjahr fordert Varianz ein: Heute, am Palmsonntag möchte ich eine violette Christusfigur an mein Kreuz heften, Pfingsten lieber eine rote …

– In meiner ganze Büroetage sollen verschieden Kreuze und Kruzifixe hängen, doch soll der Geist einer einheitlichen Konzeption durch die ganze Etage wehen: eine große Skulptur im Empfangsbereich, im Besprechungsraum ein Kruzifixbild in groß, in den Büros kleine Kreuze oder Kruzifixe, so wie die Mitarbeiter sie wollen!

– Etc. …

 

 

Produkt- und Preissystem, eine kurze systematische und systemische Übersicht.    

– Die Kruzifix-Figuren / Der 33teilige Figurensatz

 – 33 verschiedene Christus-Figuren. Palinagonisten-Drucke. Die Vorlagen für die linolgeschnittenen Figuren kommen aus der Kunstgeschichte, die hier wieder (altgriechisch palin) belebt, wieder geboren werden und wieder agieren.

(Siehe auch „Herkunft der Palingonisten“.)

Linoldruck auf Arche Bütten-Papier, auf Magnetfolie kaschiert, Maße der Figuren verschieden, zwischen 3 x 4 bis 12 x 16 cm.

Varianten der Ausführung: monochrom-farbig, wie in auffälligen Rot oder coolem Schwarz, in fröhlichem Bunt, mit Blattgold belegt, oder, total ausgeflippt, mit d-c-fix-Dekorfolien bezogen und so in edlem Marmor, irisierend im Metallic-Look, oder in traditionell bürgerlichem Nußbaum hell erscheinend, etc.

(Auf besonderen Wunsch und selbstverständlich gegen Aufpreis ist es auch möglich, Christusfiguren nach anderen kunstgeschichtlichen Vorbildern individuell zu fertigen.)

Preis für 33teiligen Figurensatz auf Anfrage.

Die Figuren sind auch einzeln erhältlich, Preis auf Anfrage.

> Mit allein dieser Komponente besteht die Möglichkeit einer Anordnung z. B. auf dem magnetischen Whiteboard im Besprechungsraum oder auf der metallischen Kühlschranktüre in der Kaffeküche, ja nach dem, was mehr Sinn macht, welcher Raum stärker frequentiert wird.

– Die 33 benutzbaren(!) Aktenordner

– 33 preparierte Aktenordner, Aktenordner, Metallplatten, Aquarellklebeband, Etiketten,

24 x je 8 x 32 x 29 cm und 9 x je 3,5 x 32 x 29 cm, Auflage von 33 Sätzen.

Den Aktenordnern wurden auf dem Ordnerrücken ein Stück Metallplatten aufkaschiert, das wiederum mit einem Einbandpapier (Aquarellklebeband) überzogen wurde. Auf diesem kann der Aktenordner, sowohl beschriftet, als auch mit historischen Christus-Figuren magnetisch „beklebt“ werden.

Die Aktenordner bleiben benutzbar.

(Abb.: 01)

Preis für 33teiligen Aktenordnersatz auf Anfrage.

> Mit allein dieser Komponente besteht die Möglichkeit der Kreuz-Installation durch eine benutzbaren Ordner-Anordnung im eigenen Büroregal.

(Abb.: 02)

> Mit dieser Komponente und dem Figurensatz besteht die Möglichkeit wahlweise einer benutzbaren Kreuz- oder Kruzifix-Installation im eigenen Büroregal.

(Abb.: 02, 03, 04)

 

– Die originale 7-Kaviar-Kisten-Büro-Kreuz-/Kruzifix-Skulptur.

  (Original-Unikat oder Nachbau)

 Das Original, das Ur-„AdActA?“!

Ein Möbelstück für 33 benutzbare Aktenordner und

ein Kreuzstück für 33 Christus-Formen.

Die erste Ausformung des Kreuz-/Kruzifix-Büro-Systems entstand für das Büro von Länger selbst, es wurde im Hinblick auf  das Werkstatt- und Büro-Interieur des Künstlers konzipiert (siehe dazu auch meinen Katalog „Die Sammlung Länger“).

Im Original, im Ur-„AdActA?“ bilden also 7 Kaviar-Kisten aus dem Einrichtungs-Konzept von Länger die Grundlage des Kreuzes. In Ihnen befinden sich 33 preparierte (jedoch auch weiterhin benutzbare) Aktenordner.

 Wobei das puristische, trendübergreifende Kreuz-/Kruzifix-Skulptur/-Mobiliar sich auch in viele andere, sowohl traditionelle, als auch moderne Büros sehr gut einfügt.

Da jedoch die originalen Kaviar-Kisten nicht mehr hergestellt werden, sind sie sehr rar, im Grunde rarer als der Kaviar selbst; für den Erwerb dieser Ausführung sollte Ihr Büro in der oberen Liga spielen. Wesentlich kostengünstiger ist der Nachbau auf der Konstruktions-Grundlage der aus zusammengefügten würfelförmigen Kisten bestehenden Skulptur. Hier gibt es verschieden Ausführungen, von einer Kaviar-Kisten-Immitatio, bis hin zur Ausführung in anderen Materialien oder modischem Design, wie zum Beispiel in Metall, Glas oder Acryl-Glas, ganz wie es in Ihr Büro-System passt.

 

Die benutzbare Kreuz-/Kruzifix-Skulptur besteht aus:

– 33 preparierte Aktenordner: Aktenordner, Metallplatten, Aquarellklebeband, Etiketten,

  24 x je 8 x 32 x 29 cm und 9 x je 3,5 x 32 x 29 cm, Auflage von 33 Sätzen.

33teiligen Figurensatz, Linoldruck auf Arche Bütten-Papier, auf Magnetfolie kaschiert,

  Maße der Figuren verschieden, zwischen 3 x 4 bis 12 x 16 cm.

  > Ausführung (s. o.) wählen.

7 Kaviar-Kisten ohne Deckel, je 38 x 38 x 34 cm.

  > Ausführung absprechen.

Preise auf Anfrage.

 

(Abb.: 05 (als Kreuz-Skulptur), 06 (als Kruzifix-Skulptur))

 

– Das Wand-Kreuz/-Kruzifix (Flachware)

Neben den dreidimensionalen, benutzbaren Kreuz-/Kruzifix-Segmenten, gibt es auch eine flächige Alternative, das klassische Wandkreuz/Kruzifix

Aus einer Photographie meiner 7-Kaviar-Kisten-Kreuz-/Kruzifix-Skulptur wird das Kreuz freigestellt und auf eine kreuzförmige Metallplatte aufkaschiert.

Das Kreuz/Kruzifix wird nach den Maßen des Originals hergestellt. Sollte es jedoch an entsprechendem Platz mangeln, gibt es für das kleine Büro auch das Klein-Kreuz/Klein-Kruzifix.

– im 1:1-Originalmaßstab:

– Photographie (Ausdruck mit pigmentierter Tinte, Lichtschutzfolie) auf Metallplatte

  kaschiert, 114 x 190 cm, entspricht dem Originalmaßstab (1 : 1),

33teiligen Figurensatz, Linoldruck auf Arche Bütten-Papier, auf Magnetfolie kaschiert,

  Maße der Figuren verschieden, zwischen 3 x 4 bis 12 x 16 cm. Ausführung nach Wahl.

– als Kleinkreuz/Kleinkruzifix:

– Photographie (Ausdruck mit pigmentierter Tinte, Lichtschutzfolie) auf Metallplatte

  kaschiert, 23 x 38 cm, (entspricht dem Maßstab 1:5), Auflage von 3333 Exemplaren

1 (ggf. weitere) Christus-Figur/en, Linoldruck auf Arche Bütten-Papier, auf Magnetfolie

  kaschiert, Maße der Figuren verschieden, zwischen 3 x 4 bis 12 x 16 cm.  

  Ausführung nach Wahl (s. o.).

Preise auf Anfrage.

(Abb.: 07-11 (Original-Maßstab), 12-16 (Kleinkreuz/Kleinkruzifix))

 

 Sonderangebot (für das umsatzschwache Büro)

Diverse „AdActA?“ – Probeabzüge etc.

Motive, Formate und Preise auf Anfrage.

 

 

– Die Herkunft der 33 Christus-Palinagonisten

 Christusfigur nach …

– unbekanntem Künstler, Christus am Kreuz, Auf Holztür, Santa Sabina, 432 n. Chr., Rom, Italien.

– unbekanntem Künstler, Kruzifix des Königs Fernando I. und der Königin Sancha, San Isidoro, Léon,

  1. Jh., Museo Arqueológico Nacional, Madrid, Spanien.

– unbekanntem Künstler, Kruzifixus, Elfenbein, 1130/40, Diözesanmuseum, Bamberg

– unbekanntem Künstler, Kruzifix, mehrfarbig bemaltes Holz, 12. Jh., Museo Nacional de Arte de Cata-

   luña, Barcelona, Spanien.

– niederösterreichischem Meister, Der gekreuzigte Christus, Klappkruzifix, 14. Jh., Benediktinerstift, Sei-

   tenstetten, Österreich.

– Meister des Psalters des Robert de l’Isle, Kreuzigung, vor 1339, British Library, Arundel MS 83 II, Lon-

   don, Großbritannien.

– Meister des Parament von Narbonne, Christi Höllenfahrt, Grablegung, Höllenfahrt und Noli me tan-

   gere, ca. 1375, Musée du Louvre, Paris, Frankreich.

– Rogier van der Weyden, Kreuzabnahme, ca. 1435 – 1440, Museo del Prado, Madrid, Spanien.

– Fra Angelico, Grablegung Christi, 1438 – 1443, Alte Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen,

   München.

– unbekanntem Künstler, Christus am Kreuz, Breisacher Kreuzigungsgruppe, ca. 1450, St. Stephansmüns-

   ter, Breisach.

– Dieric Bouts, Ecce Agnus Dei (Johannes d. Täufer weist auf Jesus hin), 1462-64, Alte Pinakothek, Mün-

   chen.

– Salzburgischem Meister, Heilige Dreifaltigkeit als Gnadenstuhl, 1470, Benediktinerstift St. Peter, Salz-

   burg, Österreich.

– Hugo van der Goes, Christus, Trinität, 1475 – 79, Royal Collection, National Gallery of Scotland, Edin-

   burgh, Schottland.

– Martin Schongauer, Anbetung des Kindes, ca. 1475, Musée d’Unterlinden, Colmar, Frankreich.

– Mittelrheinischem Hausbuchmeister, Christus vor Kaiphas, ca. 1480, Augustinermuseum, Freiburg im

   Breisgau.

– Martin Schongauer, Weltenrichter, um 1490, Musée National du Louvre, Paris, Frankreich.

– Matthias Grünewald, Kreuzigung Christi, 1501, Öffentliche Kunstsammlung, Basel, Schweiz.

– Hans Holbein d. Ä., Ölberggebet, Graue Passion, ca. 1505, Fürstl, Fürstenbergisches Schlossmuseum,

   Donaueschingen.

– Raffael, Die Heilige Familie aus dem Hause Canigiani, 1507, Alte Pinakothek, München.

– Albrecht Dürer, Beweinung Christi, 1509-1511, Druckgrafik, verschiedene Sammlungen.

– Albrecht Dürer, Ecce Homo, 1512, Druckgrafik, verschiedene Sammlungen.

– Matthias Grünewald, Christi Auferstehung, Isenheimer Altar, 1512 – 1515, Musée d’Unterlinden,   

   Colmar, Frankreich.

– El Greco, Kreuzigung mit zwei Stiftern, 1585 – 90, Musée du Louvre, Paris, Frankreich.

– El Greco, Auferstehung Christi, ca. 1600, Museo del Prado, Inv.-Nr.  P 00825, Madrid, Spanien.

– Rembrandt, Kreuzigung, 1631, Pfarrkirche, Le Mas d´Agenais, Frankreich.

– Peter Paul Rubens, Einsamer Christus, ca. 1631, nach einem Kupferstich von Schelte à Bolswert, Staatli-

   che Graphische Sammlung, München.

– Rembrandt, Geißelung, ca. 1635, Gemäldegalerie, Darmstadt.

– Cornelis Schut, Auferstehung Christi, 1640, Fondation-Corboud, Wallraf-Richartz-Museum, Inv.-Nr.  

   1037, Köln.

– Francisco de Goya, Die Todesangst im Garten, ca. 1800, San Antonio, Madrid, Spanien.

– Eduard von Gebhardt, Kreuzigung Christi, 1884, Bayerische Staatsgemäldesammlung, München.

– Ewald Mataré, Gekreuzigter, Wittlaer Kreuzigungsgruppe, 1935-38, Kunstmuseum, Düsseldorf.

– Joseph Beuys, Sonnenkreuz, 1947/48, Bronze, wenige Exemplare in verschiedenen Sammlungen.

– Joseph Beuys, Kruzifix, 1949, Diözesanmuseum, Köln.

 

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