Selfhtml

Was die Webseite – will und kann

will – ganz, ganz kurz gesagt
und kann – eine schnelle, technische Bedienhilfe
2026

 

PDF   Was die Webseite will und kann 

Was diese Seite will:   Man sieht das Werk – und man sieht zu, wie es sich durch seinen Schöpfer selbst ansieht.
Der Maler erstellt hier, aus eigener Hand, die Retrospektive seines Werklaufs – als eigenes Werk: Über vierzig Jahre Malerei, Installation und Performance werden gleichzeitig sichtbar, und aus der Rückschau entsteht Neues – postretrospektiv nennt er das. Er arbeitet dabei mit seinem eigenen Schaffen als Material – wie früher mit den Habseligkeiten, jetzt mit dem Werk selbst. Diese Seite ist darum selbst Teil des Werks, und wie dieses: im Werden. Mehr dazu im Raum „Œuvre, was wirret dir?“.

Und kann – vor allem auf größeren Bildschirmen, für die sie ausschließlich gebaut ist: auf dem Handy verliert sie sehr viel von ihrer Wirkung.

Der Anfang, die Startseite, Alles: Wenn Sie die Seite öffnen, stehen Sie auf der Startseite „Alles (Home)“ – dem ganzen Block: Werkgruppen, Ausstellungen und Texte in einer einzigen Übersicht. Sie können durch diese Übersicht scrollen; für größere zeitliche Strecken nehmen Sie die Zeit- und Scrollsprünge im Menü – sie springen weit in die Vergangenheit des Werklaufs und wieder zurück. Oder Sie rufen einen Beitrag auf und blättern von dort mit den beiden Pfeil-Schaltflächen in der Seitenleiste weiter. Geblättert wird dabei immer in der Auswahl, in der Sie sich gerade befinden: in „Alles“ durch alle Beiträge, nach einer Menü-Auswahl wie „Zeichnung · Malerei“ nur durch die Werkgruppen dieser Kategorie – und bei den Einzelwerken durch deren Werkgruppe.

Das Menü ist ein Filter: Es wechselt nicht den Ort, es trifft eine Auswahl. Klicken Sie auf „Werkgruppen gesamt“, erscheinen nur noch die Werkgruppen – keine Texte, keine Ausstellungen, keine Filme. Weiter lässt sich unterteilen in „Zeichnung · Malerei“ und in „Installation · Performance“. Darunter liegen die Werkkonzepte und multimedialen Projekte: auch sie Auswahlfilter, die mehrere Werkgruppen unter die Ägide eines bestimmten Konzeptes stellen – hier ist auch das Konzept zu finden, das diese Seite selbst betrifft.

Weiß und Schwarz: Die Übersichten sind die weißen Seiten, die Einzelwerke die schwarzen. In einer Werkgruppe liegen mehrere Einzelwerke; ein Klick auf ein Bild führt von Weiß nach Schwarz – in die Einzelwerkansicht mit Titel, Material- und Formatangaben. Dort blättern Sie mit den beiden Pfeil-Schaltflächen in der Seitenleiste durch die ganze Werkgruppe. (Auf die schwarzen Seiten gelangen Sie übrigens auf zwei Wegen: aus einer Werkgruppe – oder aus dem großen Einzelwerke-Tableau, von dem gleich die Rede ist.)

Was sich von der schwarzen Werkseite aus alles öffnen lässt: Zuerst die Fäden durchs Geflecht – alle Zuordnungen sind klickbare Schlagworte, über die Sie verwandte Werke aufrufen: inhaltlich über die Art-Kategorien, formal über gleiches Format, gleichen Bildträger und so weiter; jede Wahl öffnet eine neue Durchsicht durch das Werk. Bei Werken mit Palinagonisten können Sie auch deren Herkunft nachschauen und von dort weiterwandern. Dazu die erklärenden Galerien – sie zeigen nicht Verwandtes, sondern mehr vom selben Werk: Manche Werke – vor allem die vergoldeten – sind in mehreren Lichtsetzungen fotografiert; bei ihnen öffnet sich eine kleine Beleuchtungsgalerie (Seitenlicht, Streiflicht, Gegenlicht) mit eigenem Schließen-Knopf. Und bei einzelnen Werken gibt es eine zusätzliche, eigens benannte Galerie mit Erklärendem – etwa eine Detailgalerie mit Nahaufnahmen.

Zum Schluss die Versenkung: Ein Klick auf das Werk selbst öffnet die Großbildansicht – hier lassen Sie die Angaben hinter sich und blättern Bild für Bild im großen Format durch die ganze Werkgruppe, mit den Pfeilen am Bildrand oder den Pfeiltasten der Tastatur. Das Kreuz schließt die Großbildansicht, und Sie stehen wieder auf der schwarzen Werkseite, beim zuletzt betrachteten Bild; ein Schritt mit der Fläche „zurück“ in der Seitenleiste führt zur weißen Übersichtsseite der Werkgruppe – gleichgültig, wie viele Bilder Sie zuvor betrachtet haben.

Einzelwerke – die andere Betrachtungsweise: Unter diesem Menüpunkt verlassen Sie die Beiträge und stehen nur noch vor Werken: das große Tableau des Gesamtwerks – nicht nur Malerei, auch Installation, Performance und Konzept. Hier regieren die Filter (Jahr, Material, Format, Figurentypen, Themen, Art-Kategorien): Sie lassen sich frei kombinieren und einzeln wieder lösen; aktive Filter erkennen Sie daran, dass der Text der Schaltfläche und Pfeil rot sind, und die Schaltfläche oben links im Bildfeld setzt alle Filter auf einmal zurück. Sortieren können Sie nach der Zeit auf- und abwärts, nach den Formaten auf- und abwärts – oder nach dem Zufall; Ihre Sortierwahl merkt sich die Seite. Sie bearbeiten hier also die Seite selbst: Jede Kombination ist eine eigene, Ihre Durchsicht durch das Werk. Auch von hier führt der Klick auf ein Bild auf die schwarze Werkseite; weitergeblättert wird von dort in der Werkgruppe des Werks.

Ausstellungen, Texte etc. – Der Kontext: Bewegen Sie sich im Menü unterhalb der Einzelwerke weiter hinab – zu „Ausstellungen · Texte“ und den folgenden Punkten –, verlassen Sie den Bereich der Werke und kommen in den ihres Kontextes: Ausstellungen, Texte über die Arbeiten – von anderen Menschen geschrieben und vom Maler selbst –, Filme, Publikationen. Und der Korrespondenzraum: Dort können Sie auch selbst einen Kommentar hinterlassen.

Suchen: Das Suchfeld in der Seitenleiste liest alles – Titel, Untertitel, Material- und Themenangaben und die Texte selbst. Jeder Treffer sagt, wo er gefunden wurde; ein Klick auf einen Text-Treffer springt zur markierten Fundstelle. Auch die Dateibezeichnungen der Werke sind suchbar: Wer ein Bild aus einer Korrespondenz kennt, gibt seine Bezeichnung ein und steht direkt davor.

Die Eingangstafel lässt sich mit einem Häkchen dauerhaft ausblenden – sofern Ihr Browser Cookies zulässt.

Und: Diese Seite ist ein Werk im Werden. Bei einem Teil der Einzelwerke sind Zuordnungen und Beschriftungen noch unvollständig – solche Werke lassen sich auch über die Filter noch nicht finden. Und je weiter man bei den Werkgruppen zurückgeht, desto eher kommt der Wechsel: Wo die neuen Beschriftungen noch nicht tragen, führt der Weg ins Archiv der alten Webseite. Sie schauen einer Retrospektive beim Entstehen zu – und das ganz konkret: so konkret, dass eine Werkgruppe vor Ihren Augen auch einmal verschwinden und plötzlich wieder da sein kann.

Autorenschaft dieses Blattes
Länger – Gedanke, erzählend entwickelt
Fable – Ordnung, Lektorat, Erstfassung
Länger – Revision (siebenmal)
Fable – Umsetzung (siebenmal)
Länger – spätere Ergänzungen
Fable – Endfassung (vorläufig)
August und September 2026